VERöFFENTLICHT: 29. März 2019
KüNSTLER: Mabon
The World is bleeding

Reviews:

Hellvecia.ch

Nach Jahren ruhigeren Jahren erheben sich Mabon wieder aus den Untiefen der Finsternis und lassen die Welt bluten!

The World is Bleeding

Vor 16 Jahren wurden Mabon im thurgauischen Dörfchen Matzingen neben Frauenfeld gegründet, wobei sie musikalisch noch in den 80ern steckend geblieben sind.
Mit harten Thrash Metal Klängen und finsteren Texten wurde gerade mal drei Jahre später 2006 Eye for an Eye auf die Welt losgelassen, dessen vier Tracks bei mir auch immer wieder gerne für rasante Fahrten in den Autoradio Player geschoben werden.
Zudem konnten sie durch den Sieg an den „Musicacts“ 2006 als Opener des OpenAir Frauenfelds einen riesen Erfolg verbuchen, auch wenn die Aufnahmen vom Sänger in Zwangsjacke leider von YouTube verschwunden sind. An die eher jüngeren Leser, das Festival war nicht immer der HipHop Müll von Heute und konnte früher mit u.a. Motörhead und Rammstein auffahren.

Weitere Erfolge liessen nicht lange auf sich warten, nach diversen Zweitplatzierungen und Auszeichnungen, behaupteten sich die Jungs 2008 bei einem DRS 3 (Heute SRF 3) Contest gegen 200 andere Bands und durften somit Slayer auf ihrem schweizer Unholy-Alliance-Tour Gig Supporten!
Somit erschien dann auch ihr erstes Album, Stampede of the Damned kam 2010 und führte die Härte der EP weiter: Thrash Metal Sound mit finsteren Texten, die die Vergänglichkeit des menschlichen Abgrunds anprangerten:
Desert War der diverse Kriege beschuldigte, Born to Die und anderes, vermischt mit ihrem „Ansturm der Verdammten“ brachten sie Live eine Mischung aus Gänsehaut und Euphorie auf die Bühne.

Dazwischen folgte sogar noch 2017 eine Single Auskopplung mit des Pedo kirchenkritischen Songs „Helpless Godless“!
Dazu noch 2011 ein kurzhaariges Simi das, mit blauen Flecken und Kater von Lamb of God Vorabend, in den A_nker Frauenfel_d gezerrt wurde, da dort irgend so ne Lokalbänd aufspielen würde, doch das sind andere Geschichten.

Doch derweil wurde es zunehmend ruhiger, der jährliche traditions Anker-Frauenfeld Gig wurde gespielt, es folgten noch Auftritte am HarVest_, Rock the Hell sowie kleinere Haupt- und Support Konzerte.
Doch abgesehen von ein paar neuen Live Songs und einem Rekord Gitarristen verschleiss, gab es die letzten Jahre nicht viel Neues.

„Leider waren die Umstände nicht immer glücklich und durch die zu vielen internen Wechsel wurden wir immer wieder zurückgeschlagen.“

Meint Sänger Roger „Badi“ Badertscher dazu, der neben Drummer Tommy noch als letzte Gründung‘s Mitglieder übrig blieben.

Doch jetzt soll es endlich so weit sein, das neu geformte Thrash Quintett haut ihren zweiten Langspieler aus den Rohren and…

1. This World is Bleeding
Nicht so explosiv wie das letzte Album, sondern eher langsam blutend startet der Track, bis dann die Vocals einsetzen und gleich auf den Punkt kommen:
Die Welt rast auf ihren Abgrund zu, während die Menschheit ihr dahinsiechen einfach verschläft, ein gewohntes Thema der Band.
Abwechslung zwischen Gitarre, Growls und Screams mit harten Riffs und einer schnellen Spielart, katapultieren einen in das neue Werk von Mabon hinein.

„War, fire, disease, hate Terror, oppression, lies, fate“

2. In the Name of God
Ebenfalls mit einem langsameren Intro startet die Band mit ihrer göttlichen Nachricht, Religion ist Mord!
Kritisch zu allem was gerade in der Welt „Missioniert“ wird und durch welche Lügen Menschen getötet werden, lässt einem der Song eine Mischung zwischen Nackenschmerzen und entspannenden Gitarren Part durchleben.
Dazu ein kleines Stücken saure Galle, wenn einem im ruhigen Bridge Teil die IS Nachrichten von letzter Woche wieder in den Sinn kommen.


3. Death Kiss
Der längste Track der Scheibe wartet auch wieder mit 90sec Instrumental auf, was mir mittlerweile ein wenig Auffällt, da in früheren Alben mehr direkt raus geballert wurde.
Jedoch nicht weniger hart brettert Badi hier eine eher ungewöhnliche „Liebesgeschichte“ raus, genau genommen dreht sich der Text um eine sogenannte Succubus.
Der rhythmische Refrain wechselt mit harten Growls, Background Gesang und Gitarren Riffs, dazu Mord, Lust und blutgetränkte Laken, so gefällt mir das.

4. Die
Melancholie, können die Jungs sowas eigentlich? Ein wenig erinnern die ersten Zeilen schon ein daran, bis der Thrash Button wieder auf Max. gedreht wird.
Wald, Schatten und nen hasserfüllter Typ, was in jedem Horror Film aufgeht, wird auch bei Mabon ordentlich untermalt, auch wenn der Song eine Interpretation zwischen Mord und Selbsthass zulässt.

5. Hero
Hier drückt der Hass auf das System wieder durch, welchen man auch schon bei Stampede in einigen Tracks raushörte:
Tote Revolutionen, die Manipulation durch das Fernsehen und die Verblödung werden hier der Gesellschaft auf gute, alte Mabon Art in die Fresse gedrückt und gleich noch mit der Gitarre hinterher geschreddert.

6. God of War
Auch wenn der Titel, das ganze Blutvergiessen und Rachegelüste schwer auf das PlayStation Spiel hindeuten, reden wir in diesem Fall nicht von Kratos.
Sonst wird diesmal ohne langes Intro gleich richtig aufs Gas getreten:
Götter, Halbgötter und blutige Rache werden durch die Strophen geprügelt, der Refrain und die Bridge fallen dafür ruhiger und mit Background Gesang aus.

7. Village of the Damned
Zu diesem Stück fallen mir jetzt mehrere Horror Film Referenzen ein, auch wenn es keine Parallelen zum Vorgängeralbum gibt.
Auffallend ist vor allem der Riff am Anfang, sonst muss zugeben dass es nach meinem Geschmack ein eher schwächeres Stück ist.

8. Reality
Gegen Ende des Albums darf natürlich ein Frontalschlag gegen die neueren Abgründe des Social Media nicht fehlen.
Hier wird die Sinnlosigkeit und Verdummung der Like Sucht und Selbstdarstellung angeprangert, natürlich mit der altbekannten Härte der Band.

Open your eyes, wake up from those lies

9. Agro
Genau so wie der Titel, fühlt sich der Abschluss auch an:
Aggressiv, Fluchend und gleich auf 180 rauf gibt die Thrash Truppe noch einmal alles, während Wut und Hass freien Lauf gelassen wird, ohne Zweifel der härteste Track des Sets und auch einer meiner Favoriten.
Genau mit dieser Energie und der Härte habe ich die Band vor 8 Jahren kennen und Schätzen gelernt, denn hier beweisen sie, dass sie „Drauf Knallen“ können wie wenig andere!

There is no Forgiveness You lifeless, Fucking creep
There is no Maturity There is none, You fucked it up!

FAZIT
Das lange Warten hat sich gelohnt, The World is Bleeding kommt als eine geballte, der Gesellschaft in die Fresse, Trash Metal Faust daher!
Gitarre, Bass und Drums Prügeln die meistens direkt ein, können aber Zeitlich auch melodische Parts übernehmen was einen erfrischenden Rhythmus in die ganze Sache bringt.
Sänger Badi ist wieder voll in seinem Element: Die Mischung aus Growling und klarer Stimme lässt die wichtigen Texte mit Nachdruck verhallen, ohne unverständlich zu werden.
Die seit neuem mehrfach Verwendeten Background Vocals runden das ganze somit noch ab und dafür gibt es von mir 8/10 blutende Welten!

Wer noch mal eine Schippe drauflegen will, soll sich die Band Live geben, am besten gleich am 30.3.19 im Ölfleck Frauenfeld zum Release Konzert!

 

 

Metalfactory.ch

MABON – The World Is Bleeding  (CD)
Eigenvertrieb
Mit ‚The World Is Bleeding‘ handelt es sich hier um den zweiten, longplayerischen Release der Eidgenossen Mabon, dem sankt-gallischen Fünfer und präsentiert wird knallharter und riffbegeisternder Thrash-Metal der brutaleren Sorte. Will schreiben, dass die 9 Songs Fans von Slayer, Kreator, Sodom, Ektomorf, Trivium und Konsorten vollends bedienen. Interessant kreiertes Songwriting mit viel Riffgewitter, rasenden Soli, duellierenden Hälsen, einen stets treu dienendem und dem songwriting Achtung schenkenden Tieftöner und den stets treibenden Drumspatterns, mal leicht blastend, stets auf Geschwindigkeit bedachtes Doublebass, groovigen und moshigen Elementen, welche im gesetzteren Thrash- und Speedmetal nie fehlen. Der Gesang ist recht bösartig shoutend gehalten, jedoch nie im gutturalen Bereich. Da wird es wohl einigen Bay-Area-Fans warm ums Thrasherherz werden, denn der zelebrierte Thrash-Metal passt wohlweisend in diese Ecke der geografischen Welt. Die Produkion kommt sauber und knallhart daher, aberundet wird es mit einem interessanten Coverartwork, was perfekt zu den 9 Thrashgranaten passt. Thrash-Metal as it’s best.
Leopold
Punkte: 8.8 von 10

 

 

 

 

Vampster.com

Mit „The World Is Bleeding“ läuten MABON eine weitere Runde ein. Zuvor waren bereits eine EP und das Debütalbum „Stampede Of The Damned“ erschienen. Der Longplayer Nummer zwei besteht aus neun Titeln, welche extrem aufs Gehör drücken. Und auch wenn es sich bei MABON um eine eher junge Band handelt, können die 80er und Bay Area-Einflüsse nicht verleugnet werden.

Die Vocals von Sänger Roger Badertscher ähneln hier und da denen von LEGION OF THE DAMNEDs Maurice Swinkels sehr. Da bereits im ersten Albumtitel das Wort „Damned“ aufgegriffen wurde und nun im zweiten Werk der Track „Village Of The Damned“ schon wieder auf die in den Vocals doch sehr ähnlich klingende Band hindeutet, gehen wir mal von Absicht aus.

Der Opener „This World Is Bleeding“ ist fast Titeltrack und bollert ordentlich. Brutale Death Vocals treffen auf recht schnörkellosen Thrash. „In The Name Of God“ drückt in das Bestehende noch tiefe Growls rein. Anschließend erfrischt „Death Kiss“ erst einmal mit sanften, melodiösen Gitarrenklängen. Aber wie erwartet folgt der Todeskuss dann doch.

MABON: „The World Is Bleeding“ mit aggro Moshpit?

Der oben schon erwähnte und abermals auf LEGION OF THE DAMNED Bezug nehmende Titel „Village Of The Damned“ überzeugt mit schnellen Drums und coolen Riffs und macht live bestimmt verdammt viel Spaß! Genau wie der nachfolgende Titel „Reality“, den man sich ohne Moshpit fast nicht vorstellen kann. „Agro“ schließt „The World Is Bleeding“ ziemlich aggro ab.

Mit „The World Is Bleeding“ ist MABON ein zweites gutes Thrash-Death-Album gelungen. Fans von LEGION OF THE DAMNED und Co. dürfen sich freuen.

 

 

 

Metalinside.ch

Thurgauer Thrash

Die 2003 gegründeten Mabon werden am 29. März ihren neusten Streich «The World Is Bleeding» auf die Menschheit loslassen. Gemessen an der neumodischen Masseinheit namens Facebook-Likes kennt die Truppe offenbar eigentlich (fast) keine Sau. Auf ihrer «Fratzenbuch»-Seite kommt die Truppe lediglich auf etwas mehr als 900 hochgestreckte Daumen.

Glücklicherweise muss man solche Aussagen beziehungsweise Statistiken aus den sozialen Medien nicht unbedingt jedes Mal für bare Münze nehmen. Schliesslich durften die Ostschweizer unter anderem schon die legendären Slayer supporten. Doch lassen wir nun die Vergangenheit ruhen und blicken erwartungsvoll der Zukunft entgegen. Ich bin gespannt, was der Nachfolger des Albums «Stampede Of The Damned» mit meinen Gehörgängen anstellen wird.

Das Album – «The World Is Bleeding»

Los geht’s mit dem beinahe-Titel-Track «This World Is Bleeding». Da wird bereits munter vor sich hingeknüppelt. Sänger Roger «Badi» Badertschers aggressives Stimmorgan ist definitiv eines der Markenzeichen des Mabon-Sounds. Textlich werden die Missstände des aktuellen Weltgeschehens an den Pranger gestellt. Dies geschieht unter anderem durch Wiederholung der Schlagworte «War», «Fire», «Disease», «Hate», «Terror», «Oppression», «Lies» und «Fate». Des Weiteren ist von einer «blinden Gesellschaft» die Rede. Eine volle und äusserst kritische Breitseite. Unrecht haben die Jungs damit jedoch nicht.

«In The Name Of God» beginnt gemächlich, aber das Tempo wird dann relativ rasch wieder erhöht. Da sehe ich vor meinem geistigen Auge die Nackenmuskeln während Live-Konzerten ordentlich leiden. Böse Riff-Arbeit der Herren Marco «Schmöck» Schmocker und Phil Pfingstl. Beim Abspielen dieses Stücks im Freien würde einem wahrscheinlich direkt eine wütende Meute von Missionaren nachrennen. Ich sage dazu nur: «In the name of your fucking god!» Auf dem Videoportal YouTube kann zu diesem Song übrigens bereits ein Clip begutachtet werden. Diesen sollte man sich bis ganz am Schluss anschauen, denn dann wird einem bewusst, dass Dreharbeiten kein Zuckerschlecken sind.

Als nächstes wird der Zuhörer vom Tod geküsst. In den Lyrics scheint allerdings von irgendeinem weiblichen Wesen oder Dämon die Rede zu sein. Der «Death Kiss» scheint massiv auszuarten, denn im Refrain kommen immer wieder «bloodstained sheets» (also blutbefleckten Bettlaken) zur Sprache. Während dieser Part auf der Platte durch Background-Gesang abgedeckt wird, könnte dieser im Rahmen eines Gigs sicherlich vom Publikum mitgebrüllt werden. Der ruhige Auftakt ist abermals kein Gradmesser, da nach rund 65 Sekunden bereits wieder die groben und harschen Klänge dominieren. Thomi Bitterli drischt unermüdlich auf seine Felle ein.

Verschnaufpausen gönnt einem dieses Album eindeutig nicht. Zwar finden sich auf «Die» ein paar melodiösere Abschnitte (eingängiges Gitarren-Gezupfe), aber tonangebend bleibt mehrheitlich nach wie vor der Thrash Metal. Es ist definitiv nicht verkehrt, dass die Jungs Truppen wie Slayer, Metallica oder Testament zu ihren musikalischen Einflüssen zählen. Das anschliessende «Hero» kommt ebenfalls wieder in bester Dampfwalzen-Manier um die Ecke gebraust.

Ich bin sicherlich nicht der einzige, der bei «God Of War» an eine gewisse Videospielfigur und die dazugehörigen Chaosklingen denkt. Allerdings morden wir uns jetzt nicht mit Kratos durch irgendwelche mythologischen Götter-Horden, sondern lauschen dem nächsten Abriss aus der «mabon’schen» Schmiede zu. Wenn diese Nummer mal kein Moshpit-Auslöser wird. Und – man staune – so abwegig ist die ganze Kratos-Thematik vom textlichen Aspekt dann am Ende doch nicht.

Der markante Einstiegs-Riff bei «Village Of The Damned» zieht mich sofort in seinen Bann. Auch sonst handelt es sich hierbei um ein ziemlich facettenreiches Stück. Es gibt ein paar Tempowechsel und phasenweise nimmt das Ganze beinahe schon Züge aus dem Groove Metal-Sektor an. Ich muss spontan an Ektomorf denken. Selbiges könnte man auch vom darauffolgenden «Reality» behaupten. Hab’ ich eingangs nicht von Likes und Social Media gesprochen? Tja, nun bekommen diese Dinge ihr Fett weg.

Der finale Track «Agro» macht seinem Namen alle Ehre. Ein etwas mehr als dreieinhalb Minuten dauerndes Polieren der Kauleiste. Da darf auch der gelegentliche Einsatz des F-Wortes nicht fehlen. Badi holt nochmals den ganzen Hass aus seinem Stimmorgan heraus. Abschluss nach Mass würde ich meinen.

Das Fanzit

Für Anhänger des knallharten Thrash Metal ist «The World Is Bleeding» ein absoluter Pflichtkauf. Mabon liefern hier feinste Nackenbrecher-Kost ab. Mähne schütteln ist jedoch nicht alles, denn die kritischen Texte laden auch zum Nachdenken ein. Ohne grossartig um den heissen Brei herumzureden wird aufgezeigt, was auf unserer Erdkugel zurzeit nicht richtig läuft. Hoffentlich wird dank diesem zweiten Album eine breitere Masse auf die Truppe aufmerksam. Es wäre ganz klar verdient.

Empfehlenswerte Hörproben: «This World Is Bleeding», «In The Name Of God», «Agro»

08/10

 

 

 

Crossfire-Metal.de

MABON – THE WORLD IS BLEEDING

Label: IGROOVE
Jahr: 2019
Running Time: 39:35
Kategorie: Neuerscheinung

Retro Thrash ist seit Jahren wieder voll im Kommen, sogar in der Schweiz! Schweiz und Thrash Metal? Oh ja! Spontan fallen mir da gerade Comaniac, FreaKings und Contorsion ein, die allesamt von mir mit Interviews für CROSSFIRE abgefeiert wurden. Nun lerne ich auch Mabon kennen, ein Begriff, den ich bislang nur bei einem Songtitel von Goat Of Mendes gehört hatte. Mabon aus der Schweiz wurden bereits 2003 gegründet. Eine EP und zwei Alben sprangen aber erst heraus. Das 2010 erschienene Debüt „Stampede Of The Damned“ hat nun auch schon wieder neun Jahre auf dem Buckel. Aber das Warten hat sich definitiv gelohnt! Beeinflusst sind Mabon vor allem von US Thrash Metal-Bands wie Testament, Exodus, Forbidden, Megadeth und Slayer, wobei Testament – ähnlich wie bei ihren Landsleuten von Contorsion-  schon am offensichtlichsten sind. Die Musik ist schnell und brutal, Verschnaufpausen gibt es quasi keine. Der Gesang ist aggressiv, hat aber von der Phrasierung einen leichten Chuck Billy-Unterton. Mabon sind jedoch nicht einfach nur retro und versuchen, sich an der glorreichen Vergangenheit aufzugeilen. Sie stehen mit ihrem Sound dennoch mit beiden Beinen in der Gegenwart. Hiefür sorgen ein paar groovige Riffs und natürlich auch die Produktion, die so niemals in den Achtzigern vorgekommen wäre. Vor allem das getriggerte Schlagzeug gibt dem Album einen zeitgemäßen Touch, ohne den Hörer jedoch damit zu nerven. Mabon haben hier alles richtig gemacht!

Note: 8.5 von 10 Punkten

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